Pressemitteilung vom 07.09.2021 anlässlich des Prozessauftakts

Am morgigen Mittwoch, den 08.09. 2021 um 10:00 Uhr, beginnt der Antifa Ost-Prozess gegen vier Antifaschist:innen vor dem Oberlandesgericht (OLG) Dresden (Hammerweg 26). Anlässlich dessen wird es vor dem OLG eine Kundgebung unter dem Motto „Trotz alledem – Für einen konsequenten Antifaschismus“ geben. Diese wird um 07:00 Uhr beginnen. Erwartet werden solidarische Anreisen aus verschiedenen Städten. Den Aufruf zur Kundgebung finden Sie hier.

Vor Ort wird ein Presseteam mit der Pressesprecherin des Solibündnisses Antifa Ost anwesend sein, um Fragen zu den Hintergründen des Verfahrens zu beantworten. Dieses wird ebenfalls am zweiten Prozesstag für Interviews und Presseanfragen zur Verfügung stehen. Außerdem sind Pressemappen mit Materialien zum Verfahren, den vermeintlichen Opfern und weiteren Hintergrundinformationen vorbereitet, die vor Ort ausgehändigt werden.

„Für uns als Solidaritätsbündnis steht fest, dass wir keinen fairen Prozess erwarten dürfen. Bereits seit Monaten versuchen rechts unterwanderte Sicherheitsbehörden durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit eine Vorverurteilung der Beschuldigten zu bewirken“, so die Pressesprecherin des Solidaritätsbündnisses Antifa Ost, Marta Zionek. Sie führt weiter aus: „Konsequenten Antifaschismus in dieser Form zu verfolgen und als Terrorismus darzustellen, stellt eine eindeutige politische Positionierung dar. Vor Gericht stehen nicht nur einzelne Angeklagte, sondern die antifaschistische Bewegung als solche.“